Modul 1

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das diesjährige Sommerfest am 07.09.2010 fällt aus.



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Modul 1

Einführung in die Pädagogische Diagnostik/die Datenerhebung in der Pädagogischen Diagnostik

Die Pädagogische Diagnostik ist ein Verfahren, das es erlaubt, Handlungsprotokolle auf die ihnen zugrunde liegenden Modi der Krisenbewältigung, die der protokollierten Lebenspraxis zur Verfügung stehenden Handlungsoptionen und Handlungsressourcen hin zu analysieren.

Auf der Basis von umfassenden und validen Aussagen über die Fallstruktur einer Lebenspraxis ist es dem Pädagogen möglich, sein Interventionskonzept bezogen auf die biographische Krise, die Defizite und die Ressourcen eines Falles begründet zu konzipieren und mit dem Klienten im pädagogischen Arbeitsbündnis zu diskutieren und umzusetzen.

Die Grundlagen der Pädagogischen Diagnostik sind die sozialwissenschaftlichen Methoden der "Objektiven Hermeneutik" (Ulrich Oevermann) sowie Methoden zur Datenerhebung, die sich an die Technik des "Narrativen Interviews" (Fritz Schütze) anlehnen.

Modul 1 verbindet die Einführung in die Konstitutionslogik und die Anwendung der Objektiven Hermeneutik anhand einer ausschnitthaften Sequenzanalyse und konstitutionstheoretischen Exkursen mit einer Einführung in die Durchführung eines nicht standardisierten sozialwissenschaftlichen Interviews und die Modi der Erhebung der für die pädagogisch-diagnostische Analyse notwendigen biographischen Daten.