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Diagnostik Einführung

Eine systematische Anwendung der »Pädagogischen Diagnostik« erlaubt nicht nur, durch bessere bzw. besser umsetzbare Prognosen die Kinder und Jugendlichen gezielter fördern zu können, sondern eröffnet auch Möglichkeiten, Kosten einzusparen, die durch unnötige "Umwege" in der Erziehungshilfe entstehen.

Besonders problematische Jugendliche, die sich in akuten Krisensituationen befinden oder die aufgrund ihrer aktuellen Lebenssituation besonders gefährdet sind, für die es kaum geeignete Hilfeangebote gibt oder die sich bislang allen Hilfen entzogen haben, ist eine fundierte Diagnostik unverzichtbare Voraussetzung, um zu einer produktiven Lösung zu gelangen.

Derartige Problemfälle stellen nicht nur die Jugendämter vor eine schwierige Aufgabe. Auch die betreuenden Einrichtungen sind nicht selten ratlos und begünstigen unbeabsichtigt durch Maßnahmen, die bei rechtzeitiger und umfassender Diagnose bereits im Vorfeld als wenig aussichtsreich erkannt worden wären, bei diesen Kindern und Jugendlichen die Fortsetzung der Fehlentwicklung. Von der Hoffnung beflügelt, mit der Zeit werde schon irgendein gangbarer Weg zu finden sein, wird nicht selten das gesamte Spektrum pädagogischer Betreuungsmaßnahmen von der intensiven Einzelbetreuung bis hin zu häufig wahllos eingesetzten "Erlebnispädagogik" ausgeschöpft, ein zweifellos kostspieliges und zugleich aus der Sicht der Jugendlichen untaugliches Unterfangen.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen Einblick in das Verfahren und in die sich aus dieser Diagnostik ergebenden Möglichkeiten vermitteln.